(Mikro-)Plastik
Winzige Kunststoffteilchen, überall in unserer Umwelt – selbst in der Arktis und auf Hochgebirgsgletschern. Jährlich gelangen schätzungsweise mehrere Millionen Tonnen in die Ozeane.
So klein sind Mikroplastik-Partikel – zu finden in Luft, Wasser und Nahrung.
des Mikroplastiks aus der Atmosphäre nehmen die Ozeane auf (Max-Planck-Institut).
weniger Photosynthese bei Algen und Pflanzen – so wird weniger CO₂ gebunden.
Plastikpartikel atmen Erwachsene täglich über die Raumluft ein (Universität Toulouse, 2025).
Woher es kommt
Primär: bewusst hergestellt, etwa in Kosmetik. Sekundär: Zerfall größerer Plastikabfälle. Hauptquellen sind Textilfasern, Reifenabrieb, Farben und achtlos entsorgter Müll.
Folgen für Tiere
Bei Fischen, Muscheln und Seevögeln führt es zu inneren Verletzungen, Fruchtbarkeitsstörungen und Verhaltensänderungen.
Folgen für Menschen
Nachgewiesen im Blut, im Gehirn und in Eierstockflüssigkeit. In der Lunge kann es Entzündungen und Zellveränderungen auslösen.
Gebundene Schadstoffe
Weichmacher, Schwermetalle und hormonaktive Stoffe reichern sich in Organismen an und gelangen über die Nahrungskette weiter.
WWF und EU haben Maßnahmenpläne gestartet, ein globales Plastikabkommen ist in Arbeit. Klar ist: Mikroplastik ist eine der größten ökologischen und gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit.
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